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Mit No.1 ist dem Beethoven Trio Bonn zum zweiten Mal eine ausgezeichnete Platte gelungen. Nicht nur das Repertoire ist ungewöhnlich, auch die Art und Weise, wie die drei Musiker harmonieren, ist einfach nur grandios. Hier trifft hochexpressive Leidenschaft auf anmutige Leichtigkeit, und beides nimmt man dem Ensemble ohne weiteres ab. Wenn beim nächsten Album wieder so ein glänzendes Ergebnis herauskommt, dann nimmt man die Wartezeit von sechs Jahren gern in Kauf.

(Kulturradio Berlin-Brandenburg 6/2013)

 

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Seit Jascha Heifetz es 1963 einspielte, ist das erste Klaviertrio von Arenski ein Geheimtipp. Nun hat das Beethoven Trio es so feinfühlig-luzide aufgenommen, dass die alte Aufnahme fast verblasst. Auch aus Werken von Schostakowitsch und Rachmaninow holen die Musiker stilsicher das Optimum heraus. Bei Nikolai Kapustin wird das bravouröse Recital dann gar zum Jazz-Ereignis!

(KulturSpiegel 7/2013)

 

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Rheinische Philharmonie und Beethoven Trio Bonn in Hochform beim 10. Konzert des Musik-Institut Koblenz

Was wir nun erleben, ist nicht nur ein spieltechnisches Bravourstück auf Seiten von drei Solisten wie in der Korrespondenz mit dem Orchester. Riesige Freude macht insbesondere das allseits emphatische Erfassen des fast schelmischen Charakters, der das Tripelkonzert über weite Strecken durchzieht. Aah, welch ein Glück für uns-die wir nun im 1. und 3. Satz dem ausgelassenen Spiel, dazwischen der zärtlichen Versonnenheit des querköpfigen Genius beiwohnen dürfen.

(Rhein-Zeitung vom 13.05.2013)

 

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Die brillante Aufnahme beweist, dass Jazz, Tango und Blues kammermusikalisch veredelt werden können, ohne im Geringsten an improvisatorischer Frische zu verlieren.

(Frankfurter Allgemeine Zeitung 8/2013)

 

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Musikalischer  ”Existentialismus”

Das Beethoven Trio Bonn besticht durch einen sehr klaren, geschmeidigen Ton, durch spannende Gestaltung und natürlich überaus präzises (Zusammen-) Spiel. Die Musiker spielen zupackend, zart und elegisch, heiter fragend- und immer einer ungewöhnliche Wendung auf der Spur. Es war ein Programm, das hör- und sichtbar machte, wie sehr die kammermusikalische Form zur persönlich- existentiellen Reflexion auffordern kann, wenn sie so dargeboten wird wie am Dienstag.

(Siegener Zeitung)

 

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Hoch virtuos und erfrischend mutig

Grandios holen die Musiker alles nur Erdenkliche aus dem Stück heraus- von elegischer Stille über muntere Heiterkeit bis hin zu gehetzter Dramatik. Das Trio macht mit ungeheurer Klangschönheit, ausgeklügelter Konzeption und höchster Virtuosität jeden Takt zum Hochgenuss.

(Kölner Stadt-Anzeiger)

 

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Reife Klanginspirationen

Vom ersten Ton demonstrieren die höchst konzerterfahrene Solisten ,dass sie nichts dem Zufall überlassen. Schon der mysteriöse Beginn des Beethovens-Trios beweist den gemeinsamen Puls, den gemeinsamen Atem, der dem Trioklang eine faszinierende Note und Individualität verleiht. Hinzu kommen die enormen spielerischen  Fähigkeiten  jedes Ensemblemitglieds. Auf dieser künstlerischen Höhe dürfte dem Beethoven Trio Bonn eine viel versprechende Zukunft sicher sein.

(Badische Neueste Nachrichten)

 

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Furor und Lyrik
(Bonner Rundschau)

 

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Begeisterungsstürme im Schloss
Sie brachten vom ersten Ton alles perfekt auf dem Punkt. Das Bonner Beethoven Trio zog das Publikum beim Konzert im Hertener Schloss in ein wahres Wechselbad zwischen  rasanter Expression und tiefer innerlicher Versenkung.

(Hertener Allgemeine)

 

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Mitreißendes Spiel voller Temperament und Frische

(Ruhr Nachrichten)

 

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… Als spielten sie um ihr Leben, gingen sie das Werk an, mit einer Präsenz, dass einem der Atem fast stockte. … eine mustergültige Interpretation …

(Beethovenfest Bonn, General Anzeiger)

 

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So soll Kammermusik klingen

Was war dieser spezielle verblüffende Element im Spiel des Beethoven Trios? Es war nicht allein technische Perfektion, die natürlich unüberhörbar war: selten findet man ein Flageolettenspiel in solcher Reinheit, selten ist die Interpretation der Streicher auch in technisch aufwändigen Passagen so sicher. Aber allein war es nicht. Vielmehr lag das besondere villeicht darin: bei aller Brillanz und Stimmigkeit der Darbietungen fehlte dem Spiel des Trios das “Demonstrative”, nahezu immer wurde der schmale Grad zwischen kunstvollem Musizieren und Klischeehafter Überzeichnung gemeistert. So soll Kammermusik im Idealfall klingen.

(Borkener Zeitung)

 

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Moderner Zugriff auf Klassiker
Dynamisch virtuos und mit einer gewissen Reserve an Unberechenbarkeit spielend…
…Eine mutige, aber überzeugende Interpretation. Alles in allem ein schönes Konzert.

(Bonner Rundschau)

 

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“Best of NRW”: Reihe erreichte ihren Höhepunkt

Darstellung von Beethoven Trio Bonn war geprägt von überwältigender Eindringlichkeit in der Interpretation. Rinko Hama bestach durch eine unglaubliche Fülle an pianistischen Raffinessen.

(Westfalenpost)

 

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Die bestrickende Schönheit des Andante

Der Geiger Mikhail Ovrutsky(Erster Konzertmeister des Beethoven Orchesters), der Cellist Grigory Alumyan(Solocellist) und die japanische Pianistin Rinko Hama- boten wahrhaft opulente kammermusikalische Genüsse. Das “Agitato” und “Appassionato” der Außensätze, die bestrickende melodische Schönheit des Andante, die edel-innigen Streicher-Duetten sogar noch im elanvollen Finale- das alles wurde ganz prächtig realisiert: Es ging einem das Herz auf.

(General Anzeiger Bonn)